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Hans Otto Theater, Potsdam


Map 

Auftraggeber

Landeshauptstadt Potsdam


Bauherr / Projektentwickler

Landeshauptstadt Potsdam


Architekt

Gottfried Böhm


Gebäudefunktion

Theater, Restaurant


Status

Fertiggestellt 09/2006


Fassadenfläche

ca. 350 m²


Höhe

ca. 21 m


Technische Daten
  • Polygonale Stahlfassade, punktgehaltene Verglasung
  • Doppelfassade

Standort in Google Maps anzeigen

Leistungen Priedemann

Consultancy

Der Projektstart beginnt bei Priedemann mit der Ermittlung der Planungsgrundlagen, mit den Fakten, Anforderungen und Möglichkeiten – egal, zu welchem Zeitpunkt wir einsteigen und immer gemeinsam mit den Projektbeteiligten

  • Was ist die Gestaltungsidee?
  • Welche lokalen Standards gelten?
  • Städtebauliche Anforderungen?
  • Energetische Anforderungen?
  • Abwägen der Prioritäten im „magischen Dreieck“ aus Qualität, Kosten und Dauer
  • Definition einer Zielstellung als Messlatte für alle folgenden Planungsphasen
  • Entwickeln der Beurteilungs-Kriterien als Fachgutachter bei Architektenwettbewerben

Auf Grundlage der strategischen Zielstellung entwerfen wir verschiedene Varianten, benennen deren Vor- bzw. Nachteile und entwickeln und entwickeln die präferierte Lösung weiter.

  • Konzeptionelle Handskizzen
  • Berücksichtigung von Material- und Konstruktions-Optionen
  • Einbeziehung statischer und thermischer Lasten
  • Berücksichtigung von Abhängigkeiten der Gebäudestruktur
  • Berücksichtigung bauphysikalischer und akustischer Anforderungen
  • Berücksichtigung von Brandschutz und Entrauchung,
  • Reinigungs- und Wartungskonzept, Höhenzugang
  • Skizzieren der Lösungen, der Kosten und des zeitlichen Ablaufs
  • Einbeziehung realisierter Lösungen zur Verdeutlichung des Entwurfs
  • Unterstützung bei der Vorbemusterung
  • Dokumentation in Berichtform
  • laufende Entwurfsanpassung bzw. -weiterentwicklung

Priedemann begreift die Ausführungsplanung als präzise Simulation von Bauprozess und Gebäude – detailliert, digital und je nach Komplexität auch als 3dimensionales Modell.

  • Leitdetail-Planung als CAD-Zeichnung im Maßstab 1:1 mit allen Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen
  • Detailgenaue Darstellung der Schichten, Komponenten und Einzelbauteile der Fassadenlösung ergänzt um Materialbezeichnung und Dimensionierung
  • Planung auf Basis der statischen Vordimensionierung für die maßgeblichen Fassadenbestandteile – Gläser, Profile, Befestigungsmittel
  • Weiterführende bauphysikalische und akustische Planung
  • Berücksichtigung der präzisierten sicherheits- und brandschutztechnischen Anforderungen
  • Planung und Integration der Steuer- und Bedienkomponenten
  • Aktualisierung von Kosten und Bauzeitenplan
  • Abgestimmtes Materialkonzept
  • Glasspezifikation

Für Ausschreibung und Vergabe konkretisiert und spezifiziert Priedemann die geplanten Fassaden und Details sowie die Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen.

  • Zusammenfassung der technischen Anforderungen sowie der Bauherren und Nutzer-Vorgaben an Konstruktion und Materialien als „Technische Vorbemerkungen“
  • Zusammenstellung der gestalterischen und zusätzlichen technischen Kriterien in Abstimmung mit dem Planungsteam
  • Erstellen der Leistungsbeschreibung
  • Erfassen der Einzelmengen und Bauteile
  • Abgrenzung der Gewerke bei Vergabe an verschiedene Ausführungsfirmen, klare Definition der Schnittstellen
  • Zusammenfassung aller Unterlagen in einer Dokumentation

Specials

Ziel der thermisch-bauphysikalischen Planung von Priedemann ist die Minimierung von Wärmeverlusten und unerwünschtem Wärmeeinträgen über die Gebäudehülle sowie die Vermeidung von Schäden durch Witterungseinflüsse. Das Leistungsspektrum umfasst die Ermittlung aller für den Fassadenaufbau relevanten Einflüsse und Werte sowie die genaue Dimensionierung und Materialbestimmung des Schichtenaufbaus der Fassade.

  • Wärmeschutz: Auf Basis der lokalen und spezifischen Projektanforderungen sowie nach Bewertung des haustechnischen Konzeptes ermitteln wir die notwendigen Werte für den sommerlichen und winterlichen Wärmeschutz.
  • Energetische Standards: Dabei berücksichtigen wir, welche energetischen Standards und Zielstellungen – wie KfW-Vorgaben, Niedrig- und Passivhausstandards oder Anforderungen von Green-Building Labels wie LEED, BREAM oder DGNB – einzuhalten sind.
  • Materialität: Wir errechnen die notwenigen U-Werte und resultierenden Dämmdicken, machen konkrete Materialvorschläge, geben Hinweise für den richtigen Wandaufbau und legen die ermittelten g-Werte unter Berücksichtigung der gewählten Sonnenschutzmaßnahmen fest.
  • Gesamtenergiebilanz: Wir ermitteln die notwendigen Werte aus Haustechnik und Fassade, um die Gesamtenergiebilanz des Gebäudes zu berechnen. Wichtiger Baustein, gerade bei Wohngebäuden, ist dabei die Berechnung des Transmissionswärmeverlustes der gesamten Gebäudehülle.
  • Isothermenverlauf und Wärmebrücken: Wir analysieren den Isothermenverlauf innerhalb der vorgesehenen oder ausgeführten Konstruktion, berechnen 2- oder 3dimensionale Wärmebrücken und geben Empfehlungen zur Vermeidung von Kondensatbildung.
  • Bauteilaufbau mit Schichtenaufbau: Je nach Beauftragung erstellen wir für das gesamte Gebäude oder ausgewählte Bauteile einen Katalog, der jedes einzelnen Bauteil maßstäblich in seinem Schichtenaufbau darstellt und die Materialqualitäten benennt, um den Planungsbeteiligten Sicherheit über die bauphysikalischen Qualitäten der geplanten Konstruktion zu geben.
  • Beratung durch alle Phasen: Auf dieser Basis beraten wir Architekten und Bauherren, Generalunternehmer und Fassadenhersteller, die wir in alle Planungs- und Ausführungsphasen begleiten.

Gebäude, ihre Funktions- und Konstruktionsweisen und deren technische Systeme werden immer komplexer. Zur Ermittlung bauphysikalischer Werte reichen standardisierte Rechenverfahren oft nicht mehr aus. Hier setzt Priedemann auf unterschiedliche rechnerbasierte Simulationstools. Dabei füttern wir unsere Simulationsprogramme mit dem geplanten Gesamtkonzept aus Haustechnik, der Gebäudestruktur und den Fassaden und Klimadaten, um so die erzielbaren Behaglichkeitswerte nach ISO 7730 oder die Heiz- und Kühllasten zu ermitteln.

Im Vordergrund stehen dabei oft die absolute, die relative (gefühlte) und maximale Raumlufttemperatur oder die maximale Anzahl der Stunden, in denen diese Werte überschritten werden.

Dafür werden besonders kritische Räume eines Gebäudes ermittelt und analysiert, um so Empfehlungen für die konkrete weitere Planung geben zu können. Wenn es notwendig ist, besonders komplexe Systeme oder Prozesse zu analysieren, wenden wir verschiedene 3dimensionale Strömungssimulationen an (CFD Computational Fluid Dynamics). Dazu übertragen wir die gegebene dreidimensionale Gebäudestruktur in CFD-lesbare Datensätze und füttern das Programm mit den energetischen, bauphysikalischen und den Wetterdaten. So lassen sich beispielsweise Aussagen zu Strömungsgeschwindigkeiten, Temperaturverteilungen in der Raumluft und auf Oberflächen ermitteln.

Für den Nachweis von Entrauchungsszenarien sowie notwendigen oder geplanten Entrauchungs- und Nachströmungsquerschnitten verwenden wir ebenfalls CFD-Programme. Querschnitte oder die Anzahl herkömmlich ermittelter Entrauchungsöffnungen können so optimiert, häufig reduziert werden.