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Messehalle 11 und Portalhaus, Frankfurt


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Auftraggeber

Messe Frankfurt Venue GmbH & Co.KG


Bauherr / Projektentwickler

Messe Frankfurt Venue GmbH & Co.KG


Architekt

Hascher Jehle Architektur


Gebäudefunktion

Messegebäude


Status

Fertiggestellt 08/2009


Fassadenfläche

ca. 73.000 m²


Höhe

ca. 30 m


Technische Daten
  • Pfosten-Riegel-Fassade
  • Hinterlüftete Fassade
  • Aluminiumverkleidung
  • Siebdruck
  • Lamellenfassade
  • Stahlbetonfertigteilelemente

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Leistungen Priedemann

Consultancy

Der Projektstart beginnt bei Priedemann mit der Ermittlung der Planungsgrundlagen, mit den Fakten, Anforderungen und Möglichkeiten – egal, zu welchem Zeitpunkt wir einsteigen und immer gemeinsam mit den Projektbeteiligten

  • Was ist die Gestaltungsidee?
  • Welche lokalen Standards gelten?
  • Städtebauliche Anforderungen?
  • Energetische Anforderungen?
  • Abwägen der Prioritäten im „magischen Dreieck“ aus Qualität, Kosten und Dauer
  • Definition einer Zielstellung als Messlatte für alle folgenden Planungsphasen
  • Entwickeln der Beurteilungs-Kriterien als Fachgutachter bei Architektenwettbewerben

Für die genehmigungsreife Planung erarbeitet Priedemann das Fassadenkonzept – unter Berücksichtigung aller bis dahin ermittelten Planungsgrundlagen und Anforderungen, wie z.B. Klimakonzept, Gebäudetechnik und Gebäudestatik.

  • Detaillierte Handskizzen
  • CAD-basierte Übersichtspläne und CAD- Leitdetails
  • 3dimensionale Analyse der Gebäudehülle bei komplexen Fassaden
  • Auswahl der Materialien und Fassadentypen
  • Erstellen des Fassadenkonzepts auf Basis der bauphysikalischen und akustischen Vorgaben
  • Integration von Brandschutz- und Entrauchungskonzept
  • Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen
  • Mitarbeit am genehmigungsfähigen Gesamtentwurf
  • Fugendesign, Fugenweite und -breite in Übereinstimmung mit den ermittelten Gebäudebewegungen und maßgeblichen Toleranzen
  • Dokumentation in Berichtform
  • Laufende Anpassung und Weiterentwicklung von Entwurf, Kostenschätzung und Bauzeitenplanung
  • Unterstützung bei Planung und Ausführung von 1:1-Fassadenmustern zur Sicherung der Entwurfsabsicht z.B. bei Design-and-Build-Verfahren

Priedemann begreift die Ausführungsplanung als präzise Simulation von Bauprozess und Gebäude – detailliert, digital und je nach Komplexität auch als 3dimensionales Modell.

  • Leitdetail-Planung als CAD-Zeichnung im Maßstab 1:1 mit allen Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen
  • Detailgenaue Darstellung der Schichten, Komponenten und Einzelbauteile der Fassadenlösung ergänzt um Materialbezeichnung und Dimensionierung
  • Planung auf Basis der statischen Vordimensionierung für die maßgeblichen Fassadenbestandteile – Gläser, Profile, Befestigungsmittel
  • Weiterführende bauphysikalische und akustische Planung
  • Berücksichtigung der präzisierten sicherheits- und brandschutztechnischen Anforderungen
  • Planung und Integration der Steuer- und Bedienkomponenten
  • Aktualisierung von Kosten und Bauzeitenplan
  • Abgestimmtes Materialkonzept
  • Glasspezifikation

Der ersten Phase nach der Vergabe kommt eine besondere Bedeutung zu. Häufig ist seit der Planung einige Zeit vergangen und eine Reihe von Änderungen können sich ergeben haben, das Planungsteam hat sich geändert, Nutzerwünsche sind hinzugekommen oder zusätzliche Anforderungen drücken auf das Budget. Priedemann prüft und bewertet alle Unterlagen auf Aktualität, Vollständigkeit, Realisierbarkeit und mögliche Optimierbarkeit, koordiniert das Änderungsmanagement und ist Ansprechpartner für alle die Fassade betreffenden Fragen des Planungsteams.

Vor der Werkplanung

  • Prüfen der übergebenen Unterlagen auf Vollständigkeit
  • Abgleich zu etwaigen Projektänderungen und -fortschreibungen
  • Status Quo für den Ausführungsbeginn erfassen
  • Prüfen der zur Ausführung kommenden Systembestandteile
  • Klären offener Fragen, Kommunikation mit dem Planungsteam

Während der Werkplanung

  • Priedemann prüft und kommentiert die statischen Annahmen des Auftragnehmers sowie die energetische und akustische Performance
  • Prüfung und Bewertung der Werkpläne des Auftragnehmers
  • Prüfung relevanter Fassadenelemente und deren Schnittstellen mit anderen Gewerken
  • Bewertung von Konzept und Systemplanung des Auftragnehmers
  • Prüfen technischer Pflichtenhefte zu Materialien wie Glas, Stein etc. sowie der Datenblätter zu Dicht- und Dämmstoffen, Oberflächen, Systembeschreibungen etc.
  • Prüfen und Bewerten der Fassaden-Zuliefererkette auf Übereinstimmung mit den geltenden Richtlinien sowie technische und Qualitätsstandards
  • Vergleich von Testdaten mit spezifizierten bzw. tatsächlichen Leistungsdaten
  • Fortschreibung Änderungsmanagement

Zusätzliche Leistungen

  • Ausloten produktions- und materialtechnischer Möglichkeiten, ggf. Verbesserungen unter Beibehalten der vereinbarten Ausführungsqualitäten, Kosten und Termine
  • Evaluieren von Fassadenmaterialien, die der Fassadenhersteller als IFC (issued for construction) Alternative zur Verfügung stellt
  • Stellungnahme zu Tauglichkeit, Güte und Gleichwertigkeit alternativer Materialvorschläge im Verhältnis zum ursprünglich geplanten Material
  • Einschätzung und Bewertung des Prozessverhaltens der Produkte

Die Überwachung von Fertigung und Montage ist uns besonders wichtig, um die vereinbarte Qualität auch wirklich abzusichern. Es gilt, Abweichungen von der vereinbarten Planung frühzeitig zu erkennen, zu dokumentieren und die Ausführung zu korrigieren. Dieses Controlling bezieht sich sowohl auf die Herstellung und Fertigung sowie auf die Montage auf der Baustelle:

Regelmäßige Überprüfung von Fertigung und Montage im Werk

  • Überprüfung auf Einhaltung des genehmigten Entwurfs, Sicherstellung der Einhaltung der vereinbarten Qualitäten, Standards und Testreihen
  • Regelmäßige Berichterstattung zum Produktionsfortschritt; die Berichte enthalten Empfehlungen zu möglichem Verbesserungspotential sowie eine Liste der nicht erfüllten Leistungen, der Leistungsrückstände, der festgestellten Mängel

Regelmäßige Inspektion auf der Baustelle

  • Sicherstellung der Einhaltung des genehmigten Entwurfs sowie der Einhaltung der vereinbarten Qualitäten, Standards und Testreihen
  • Inspektion von beispielhaften Fassadenabschnitten als Bezugsgrößen zur Bestimmung der Ausführungsqualität – Benchmark Inspections
  • Teilnahme an Leistungstests der Fassade auf der Baustelle (Wasserundurchlässigkeit, Schallschutz, Blower-Door-Test, etc.)
  • Stichprobenartige Inspektion der Einbauarbeiten auf der Baustelle
  • Regelmäßige Berichterstattung zu den Installationsarbeiten inklusive der Benennung von Diskrepanzen zur ursprünglichen Planung

Specials

Ziel der thermisch-bauphysikalischen Planung von Priedemann ist die Minimierung von Wärmeverlusten und unerwünschtem Wärmeeinträgen über die Gebäudehülle sowie die Vermeidung von Schäden durch Witterungseinflüsse. Das Leistungsspektrum umfasst die Ermittlung aller für den Fassadenaufbau relevanten Einflüsse und Werte sowie die genaue Dimensionierung und Materialbestimmung des Schichtenaufbaus der Fassade.

  • Wärmeschutz: Auf Basis der lokalen und spezifischen Projektanforderungen sowie nach Bewertung des haustechnischen Konzeptes ermitteln wir die notwendigen Werte für den sommerlichen und winterlichen Wärmeschutz.
  • Energetische Standards: Dabei berücksichtigen wir, welche energetischen Standards und Zielstellungen – wie KfW-Vorgaben, Niedrig- und Passivhausstandards oder Anforderungen von Green-Building Labels wie LEED, BREAM oder DGNB – einzuhalten sind.
  • Materialität: Wir errechnen die notwenigen U-Werte und resultierenden Dämmdicken, machen konkrete Materialvorschläge, geben Hinweise für den richtigen Wandaufbau und legen die ermittelten g-Werte unter Berücksichtigung der gewählten Sonnenschutzmaßnahmen fest.
  • Gesamtenergiebilanz: Wir ermitteln die notwendigen Werte aus Haustechnik und Fassade, um die Gesamtenergiebilanz des Gebäudes zu berechnen. Wichtiger Baustein, gerade bei Wohngebäuden, ist dabei die Berechnung des Transmissionswärmeverlustes der gesamten Gebäudehülle.
  • Isothermenverlauf und Wärmebrücken: Wir analysieren den Isothermenverlauf innerhalb der vorgesehenen oder ausgeführten Konstruktion, berechnen 2- oder 3dimensionale Wärmebrücken und geben Empfehlungen zur Vermeidung von Kondensatbildung.
  • Bauteilaufbau mit Schichtenaufbau: Je nach Beauftragung erstellen wir für das gesamte Gebäude oder ausgewählte Bauteile einen Katalog, der jedes einzelnen Bauteil maßstäblich in seinem Schichtenaufbau darstellt und die Materialqualitäten benennt, um den Planungsbeteiligten Sicherheit über die bauphysikalischen Qualitäten der geplanten Konstruktion zu geben.
  • Beratung durch alle Phasen: Auf dieser Basis beraten wir Architekten und Bauherren, Generalunternehmer und Fassadenhersteller, die wir in alle Planungs- und Ausführungsphasen begleiten.

Gebäude, ihre Funktions- und Konstruktionsweisen und deren technische Systeme werden immer komplexer. Zur Ermittlung bauphysikalischer Werte reichen standardisierte Rechenverfahren oft nicht mehr aus. Hier setzt Priedemann auf unterschiedliche rechnerbasierte Simulationstools. Dabei füttern wir unsere Simulationsprogramme mit dem geplanten Gesamtkonzept aus Haustechnik, der Gebäudestruktur und den Fassaden und Klimadaten, um so die erzielbaren Behaglichkeitswerte nach ISO 7730 oder die Heiz- und Kühllasten zu ermitteln.

Im Vordergrund stehen dabei oft die absolute, die relative (gefühlte) und maximale Raumlufttemperatur oder die maximale Anzahl der Stunden, in denen diese Werte überschritten werden.

Dafür werden besonders kritische Räume eines Gebäudes ermittelt und analysiert, um so Empfehlungen für die konkrete weitere Planung geben zu können. Wenn es notwendig ist, besonders komplexe Systeme oder Prozesse zu analysieren, wenden wir verschiedene 3dimensionale Strömungssimulationen an (CFD Computational Fluid Dynamics). Dazu übertragen wir die gegebene dreidimensionale Gebäudestruktur in CFD-lesbare Datensätze und füttern das Programm mit den energetischen, bauphysikalischen und den Wetterdaten. So lassen sich beispielsweise Aussagen zu Strömungsgeschwindigkeiten, Temperaturverteilungen in der Raumluft und auf Oberflächen ermitteln.

Für den Nachweis von Entrauchungsszenarien sowie notwendigen oder geplanten Entrauchungs- und Nachströmungsquerschnitten verwenden wir ebenfalls CFD-Programme. Querschnitte oder die Anzahl herkömmlich ermittelter Entrauchungsöffnungen können so optimiert, häufig reduziert werden.